Heute mal kein Exchange, kein PowerShell-Einzeiler, sondern … ein Drucktool. Ja, richtig gelesen. 🙂 Aus gegebenem Anlass ist das nämlich entstanden: Man muss ja auch heutzutage doch noch das ein oder andere zu Papier bringen – und wenn schon, dann bitte kontrolliert und platzsparend. Nur gab es dafür auf Windows on ARM schlicht keine brauchbare Alternative (die üblichen Tools brauchen x64-Druckertreiber, die auf ARM nicht laufen). Also habe ich mir selbst eine gebaut: Open-LeanPrint. gebaut für ARM – x64 sollte ebenso laufen… Feedback ausdrücklich willkommen!
Die Idee ist simpel: Open-LeanPrint installiert sich als virtueller Drucker. Ihr druckt aus eurer Anwendung ganz normal darauf – nur dass eben nicht sofort Papier rausfliegt. Stattdessen landet ihr in einer Live-Vorschau, in der ihr das letzte Wort habt, bevor irgendetwas gedruckt wird:
- Mehrere Seiten auf ein Blatt (2, 4, 9 … ihr entscheidet) – spart ordentlich Papier
- Broschüren/Booklets mit richtiger Falz-Reihenfolge
- Einzelne Seiten per Rechtsklick rauswerfen oder drehen
- Mehrere Dokumente auf gemeinsame Blätter zusammenlegen
- Wasserzeichen, Ränder, Duplex …
Und am Ende: entweder direkt drucken oder als fertiges PDF speichern. Kurz gesagt – volle Kontrolle, bevor etwas zu Papier kommt, statt hinterher zu fluchen und den Ausdruck in die Tonne zu werfen.
Was mir besonders wichtig war: die Installation muss idiotensicher sein. Ist sie auch – Installer aus dem neuesten Release schnappen, ausführen, fertig. Der virtuelle Drucker wird automatisch eingerichtet, kein Gefrickel.
Zur Ehrlichkeit gehört: aktuell ist das Ganze self-signed signiert, Windows meckert also beim ersten Start einmal kurz – einmal vertrauen, dann ist Ruhe. Bei guter Resonanz beantrage ich eine kostenlose Zertifizierung über die SignPath.io Foundation, dann fällt auch das weg.
Das Ganze ist Open Source (MIT) – schaut gerne vorbei, probiert’s aus und lasst mir Feedback da:
👉 github.com/azitc-ac/Open-LeanPrint
Zur Transparenz: Idee, Architektur, QA und die Tests auf echter Windows-on-ARM-Hardware sind von mir – den Code selbst hat Claude Code beigesteuert. 🙂

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